ATN macht EC-Karten von
Giesecke & Devrient unterschriftsreif

Früher stand es auf jedem Geldschein: "Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht... wird mit Gefängnis nicht unter 2 Jahren bestraft". Dass die Haftanstalten trotzdem nicht überquellen, liegt sicherlich am geradezu pingeligen Sicherheits-bewusstsein der deutschen Gelddruckereien, die es Fälschern besonders schwer machen. Die Giesecke & Devrient GmbH ist eine der größten und druckt nicht nur den Euro, sondern noch viele andere Währungen rund um den Erdball. Und was beim Papiergeld recht ist, kann beim "Plastic-Money" nur billig sein. D. h. billig und gleichzeitig sicher kann die Produktion von EC- und Bankkarten nur sein, wenn man sie konsequent automatisiert. Womit wir bei einem weiteren Geschäftsbereich von ATN wären, dem Sondermaschinenbau. In enger Zusammenarbeit mit G+D wurde ein Automat entwickelt, der die Unterschriftsstreifen auf die EC-Karte aufbringt. Und zwar laminiert, nicht etwa nur geklebt. Das ist ganz einfach. Man braucht nur eine halbe Tonne Edelstahl, etwas Kunststoff, ein paar Sensoren, ein bisschen Druckluft, Videokameras, einen Rechner, diverse Programme, Thermostempel und und und... natürlich eine gute Idee, wie man diese Zutaten sinnvoll einsetzt. Schon gibt es ein Gerät, mit dem man so ganz nebenbei die Produktion von 20 auf 50 Millionen EC-Karten im Jahr steigern kann. Dass dies nicht gerade wenig ist, kann man nur unterschreiben.